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In der Nacht gibt es erneut einen ergiebigen Monsunschauer, der unsere wieder mal fast trockene, aufgehängte Wäsche erneut einweicht. Mr. Butt und seine Mechaniker erscheinen am nächsten Abend gegen 22 Uhr, sie scheinen Spaß daran zu haben, im Dunkeln zu arbeiten. Außerdem hat er nur eine Felge dabei, wieder ein anderes Modell; diesmal von Volvo.  Bei dem Versuch, unseren Ersatzreifen auf die Militärfelge zu ziehen, hat er bemerkt, dass diese nicht breit genug ist. Ein Zusammenpressen des Reifens wäre zwar möglich, aber auch nicht das gelbe vom Ei. Also hat er (nach, wie er sagt, schlafloser Nacht) diese breitere Volvo-Sprengringfelge aufgetrieben, um sie uns zu zeigen. Während die Mechaniker versuchen, den Ersatzreifen auf diese Felge aufzuziehen, setzt ein weiterer Monsunschauer ein, so heftig, dass nach wenigen Minuten keiner von uns mehr einen trockenen Faden am Leib hat. Die Wäsche auf der Leine freut sich über die dritte Spülung, die Sachen , die wir anhaben, können wir gleich dazuhängen. Keine Chance, hier irgendwas trocken zu kriegen, auch im Wagen klappt es nicht, da die Luft so feucht ist, dass sogar alle Bücher, Schreibblöcke etc. beginnen, wellig zu werden.
Mr. Butts Leute arbeiten tapfer weiter. Sie freuen sich sogar über den Regen, von dem es in diesem Jahr scheinbar viel zu wenig gegeben hat. Okay, Reifen passt auf Felge, Felge passt auf Achse, von uns aus kann Mr. Butt fünf Stück davon besorgen! Will er auch gerne machen, aber wir sollen noch 300US$ drauflegen, da diese Felgen teurer sind. Sehen wir ein, sie sind gebaut für ein 20to. Fahrzeug, nach kurzem Verhandeln einigen wir uns auf einen Aufschlag von 200US$. Am Donnerstag Abend (also wieder im Dunkeln, wahrscheinlich wird’s regnen) wollen er und seine Leute die restlichen Felgen montieren. Morgen, am 14.8., geht es leider nicht, es ist der pakistanische Independence-Day (Grund zum feiern und, Islam hin oder her, Alkohol trinken). Auch das sehen wir ein, sitzen also noch ein paar Tage hier fest.

Am nächsten Mittag besucht uns Klaus. Wir hatten den Heidelberger, der mit seinem Motorrad nach Indien unterwegs ist, vor zwei Tagen kennen gelernt. Er wohnt seit zwei Wochen im Haus eines pakistanischen Freundes, den er 1996 bei seinem ersten Trip durchs Land kennen gelernt hat. Er hat die 14 Tage in Islamabad mit dem Versuch verbracht, ein iranisches Transit-Visum für die Rückreise in zwei Monaten zu bekommen. Ist hier alles etwas schwieriger, als es für uns in Istanbul war. Er benötigte sogar ein Empfehlungsschreiben der deutschen Konsulat, musste sich dort vom Botschafter beschimpfen lassen, wie er es denn wagen könne, in einer derart kritischen Situation Pakistan zu bereisen, obwohl das auswärtige Amt dringend davon abrät! Der Botschafter scheint zu glauben, dass hier im Land Anarchie und Krieg herrschen, aber wahrscheinlich setzt er auch nie einen Fuß vor das Konsulatsgebäude. Zugegeben, vor ein paar Wochen gab es einen Sprengstoffanschlag auf einen Kleinbus mit Touristen, keine 30km von hier, aber das spiegelt nicht die Situation im Land wieder. Wir finden, dass es hier auch nicht gefährlicher ist als nachts auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, wenn man die Augen offen hält, gelassen bleibt und sich mit politischen Äußerungen etwas zurückhält, kann man Schwierigkeiten gut aus dem Weg gehen!
Wir erhalten eine E-Mail von Fabian Heidtmann, dem Händler aus Kissing, der uns die nicht belastbaren Felgen verkauft hat. Zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, dass er sofort nach unserer Mitteilung, dass wir in Islamabad festsitzen, den Hersteller kontaktiert hat, der nun überlegt, wie er das Ganze wieder gutmachen kann (obwohl er sich die Misere nicht erklären kann). Er selbst schlägt vor, von sich aus einen hohen Betrag auf unser Reisekonto zu überweisen, ganz egal, was der Hersteller entscheidet. Das nenne ich guten Kundenservice!
Wir sehen lange Autokorsos, die , geschmückt mit unzähligen pakistanischen Flaggen, durch Islamabad fahren. Alle Bewohner der Stadt sind auf den Beinen und gut gelaunt, feiern fröhlich ihren Unabhängigkeitstag. Bis in die späte Nacht reißt der Lärm von explodierenden Feuerwerkskörpern nicht ab.
Den Donnerstag verbringen wir damit, uns von Ameisen (die auf dem Camp-Ground zahlreich in der XXL-Ausfuehrung vertreten sind) und Schnakenähnlichen „Raubinsekten“ auffressen zu lassen. Unser insektenabschreckendes AUTAN scheint sie in keinster Weise zu beeindrucken, ganz im Gegenteil, es wirkt eher wie ein Lockstoff! Nach kurzer Zeit sind alle unbedeckten Körperteile (Füße, Knöchel, Unterarme) ziemlich angeknabbert und zerstochen.
Mr. Butt und seine Crew erscheinen pünktlich um 18 Uhr und beginnen mit der Umrüstung. Da die Schläuche auf Winkelventile umgearbeitet werden müssen, dauert das Ganze bis nach Mitternacht. Trotzdem sind wir alle prächtig gelaunt, da wir denken, dass nun alles gut wird, verabschieden uns herzlich von Mr. Butt und seinen Männern und bedanken uns für die Hilfe.
Mit dem Gleichen Hochgefühl brechen wir am nächsten Morgen vom Camp-Ground auf, froh darüber, endlich wieder unterwegs zu sein. Zu früh gefreut! Schon wenige Kilometer Fahrt mit schlackernder Lenkung und einer Maggie, die hin und herhüpft, machen uns klar, dass mindestens eine der Felgen verzogen sein muss. Ein kurzer Blick aus dem Beifahrerfenster beweist es, vorne rechts haben wir ein Ei auf der Achse stecken. Also, wieder zurück zum Camp-Ground, Maggie abstellen, ins nächste PCO-Office (eine Art große Telefonzelle mit Manager und Sitzgruppe) und Mr. Butt anrufen. Der ist bestürzt, verspricht, sobald wie möglich zu kommen, ist dann auch zwei Stunden später bei uns und hat gleich den Händler mitgebracht, bei dem er die Felgen besorgt hat. Eine kurze Vermessung beweist: Die Felge vorne rechts hat einen Schlag von  über 3 cm! Kann aber gerichtet werden, so bestätigt uns der Händler aus Rawalpindi, und zwar von seinen Mitarbeitern auf den Maschinen in seiner Werkstatt. Nur nicht heute! Heute ist Freitag, also der islamische Sonntag und somit ist keine Werkstatt besetzt. Also nimmt er die eierige Felge mit, wird sie morgen früh richten und dann gegen Mittag zurück sein, um sie wieder zu montieren. Inshallah! Noch ein Tag mehr in Islamabad, dass im Grunde genommen eher langweilig ist, da es nichts Außergewöhnliches zu bieten hat. Aber wir sind das Warten inzwischen gewohnt.
Der Polizist, der den Camp-Ground bewacht, beobachtet unsere Gäste die ganze zeit über mit Argusaugen. Nachdem sie gefahren sind, erzählt er uns warum: Vor knapp zwei Stunden haben drei bewaffnete Männer keine 2 km von hier den Fahrer eines britische Botschaftsfahrzeuges dazu „überredet“, ihnen den Wagen zu überlassen. Wegen der diplomatischen Verwicklungen (der britische Botschafter mag es gar nicht, wenn man sich seiner Fahrzeuge mit Waffengewalt bemächtigt) läuft daher gerade ein Polizei-Grosseinsatz, alle Beamten sind besonders wachsam und trauen keinem mehr über den Weg. Wir verbringen also einen weiteren Nachmittag im Zentrum von Islamabad, kaufen in einem der zahlreichen Book-Shops fünf deutschsprachige Bücher aus zweiter Hand (unsere mitgeführte umfangreiche Reisebibliothek haben wir schon komplett durchgearbeitet und erstehen in einem CD&DVD-Shop zehn englischsprachige DVD-Spielfilme. Die kann man hier für weniger als 2€ bekommen! Einer davon ist die 2. Episode der Star-Wars Saga, „Attack of the clones“, den wir gleich, als wir wieder bei Maggie sind, in den Player legen und anschauen (womit wir euch, glaube ich, um einen Monat voraus sind), natürlich bei kalter Pizza und Cola!
Am Mittag des 17.8. erscheint, wie verabredet, der Händler aus Rawalpindi, lädt die gerichtete Felge ab und macht sich gleich wieder aus dem Staub. So war das zwar eigentlich nicht gedacht, aber was soll´s, den Rest kriegen wir auch alleine hin. Um 14 Uhr verlassen wir Islamabad dann endgültig, fahren Richtung Peshawar und biegen bei Taxila nach Norden ab, um 40km weiter in Haripur auf den Karakorum-Highway zu gelangen.
Wir werden an einer Polizei-Kontrollstation gestoppt, müssen unsere Pässe und Visa vorlegen. Man möchte uns, zu unserer eigenen Sicherheit, bis Haripur drei Beamte als Eskorte mitgeben. Scheinbar ist niemand für diesen Auftrag greifbar, also wird die Strecke kurzerhand als sicher erklärt und wir dürfen weiterfahren. In Haripur angekommen biegen wir auf den Karakorum-Highway ein, wobei man das Wort „Highway“ nicht missverstehen darf. Es ist eine zweispurige Strasse, so breit, dass zwei  entgegenkommende LKW einander gefahrlos passieren können. Der Highway ist durchgehend asphaltiert, in relativ gutem Zustand und somit für pakistanische Verhältnisse eine sehr gute Strasse. In 20-jähriger Bauzeit wurde der Karakorum-Highway über eine Strecke von mehr als 800km durch die westlichen Himalaya-Ausläufer, das Karakorum-Gebirge und den Hindukush gebaut und endet am über 4600m hohen Khunjerab-Pass an der grenze zu China. Eine gewaltige Bauleistung, denn in diesem Gebiet reihen sich 6000er, 7000er und gar einige 8000er-Gipfel aneinander. 100km fahren wir durch die wunderschöne, üppige Bergvegetation der hier erst bis zu 3500m hohen Gebirgsausläufer. Eine kleine Polizeistation an einem Passanstieg scheint uns ein sicherer Ort zum Übernachten.  Die anwesenden Beamten willigen ein, aber kaum haben wir es uns gemütlich gemacht, erscheint ein Pickup mit ranghöheren Polizisten. Sie meinen, Polizeistation hin oder her, hier sei es zu gefährlich, wir sollen ihnen folgen bis zum District-Hauptquatier in Batgram. Also fahren wir hinter ihnen her, schon etwas müde und ein wenig hungrig. Da kommt uns 7km weiter ein kleines Motel direkt am Highway gerade recht. Wir halten an und fragen den Besitzer, ob wir über Nacht auf seinem Gelände stehen bleiben können. Kein Problem! Oder vielleicht doch? Der Polizei-Pickup, dem wir folgen sollten, hat unser Anhalten natürlich bemerkt und ist zurückgekommen. Grosse Diskussion, viel zu gefährlich hier, könne man nicht verantworten! Müsse man auch nicht, meine ich, wir fühlen uns hier sicher, die anwesenden Pakistani machen keinen unfreundlichen Eindruck, also bleiben wir auf eigenes Risiko hier. Wir stellen Maggie ab und setzen uns auf die Motel-Terrasse. Es vergehen gerade mal zehn Minuten, bis der Polizeichef des Distriktes erscheint, brummig, schlecht gelaunt. Auf gar keinen Fall könnten wir hier bei diesem Hotel stehen bleiben, viel zu gefährlich, wir sollen weiter bis nach Batgram. Langsam haben wir die Nase voll. Wir sind müde, es wird dunkel, wir fühlen uns hier sicher, dass es vor zwei Wochen einen Sprengstoff-Anschlag auf Touristen gegeben hat interessiert uns einen feuchten Furz, seine Genehmigung brauchen wir eh nicht, wir bleiben hier, basta! Der Polizeichef rauft sich die Haare. Die inzwischen acht anwesenden Polizisten debattieren kurze Zeit, einer der Pickups verschwindet für 15 Minuten, taucht dann wieder auf und setzt drei bewaffnete und mit Funkgerät ausgerüstete Beamte ab, die uns diese Nacht bewachen sollen. Was für ein Aufwand! Die pakistanische Regierung scheint der Auffassung zu sein, dass ein paar USA-feindliche Terroristen es sich in den Kopf gesetzt haben, die sowieso schon geringe Anzahl an Touristen noch weiter zu dezimieren. Dann soll in Gottes Namen diese Nacht das Auge des Gesetzes über uns wachen.
Gut ausgeschlafen  fahren wir um 10 Uhr weiter nach Norden. Die drei Polizisten, die uns die Nacht über bewacht haben, folgen uns mit ihrem Fahrzeug bis zur Grenze ihres Districts und überlassen uns dann (endlich) unserem Schicksal.
Bei Thakot überqueren wir den Indus, der mit seinen grauen, schnell strömenden Wassermassen auch schon hier, im Oberlauf, einen gewaltigen Ein druck hinterlässt. Der Karakorum-Highway folgt ab hier für mehrere hundert Kilometer dem Lauf des Flusses Richtung Quellgebiet, meist hoch über ihm in die steilen Berghänge gegraben. Häufig sind Teile der Strasse durch Erdrutsche und Steinschläge soweit verschüttet, dass man nur noch im Schritt-Tempo weiterkommt. Aber auch auf den freien Abschnitten steigt die Durchschnittsgeschwindigkeit nie über 30km/h, dafür ist die Strecke einfach zu kurvig. Außerdem lohnt es sich hier gar nicht zu rasen, man würde sich nicht auf die ständig wechselnden, phantastischen Panoramen der pakistanischen Gebirge konzentrieren können.
Über Chaka und Pattan geht es weiter nach Dasu. Die Gipfel rechts und links von uns erreichen  inzwischen Höhen von 5500m, aber noch ist kein Schnee auf den Spitzen zu erkennen. Wir befinden uns auf einer Höhe von knapp 2000m, aber das Thermometer zeigt trotzdem noch 37°C im Schatten, zum Glück mit geringer Luftfeuchtigkeit und so kann Maggie nach ihrem fast zweiwöchigen Saunagang im pakistanischen Tiefland endlich mal wieder so richtig durchtrocknen. Bei Dasu ist in unserer Karte ein PTDC-Motel vermerkt. Wir finden es auch, gelegen an einem schönen Aussichtspunkt, nur leider geschlossen! Von den vielen, speziell für Touristen erbauten Motels, haben inzwischen fast 50% ihre Tore geschlossen, da sie, aufgrund des Rückgangs der Zahl ausländischer Besucher, nicht mehr rentabel sind. Wir haben am letzten Foreigners-Control-Point (kleines Lehmhäuschen mit Schranke in dem sich ausländische Touristen mit Name, Reisepassnummer usw. in eine große, abgewetzte Kladde eintragen müssen; Zu finden alle ca. 100km) gesehen, dass sich in den vergangenen zwei Wochen nur noch ein anderer Tourist in diese wunderschöne Gegend verirrt hat.
Auf den nächsten 50km bis hinter Sazin finden wir kein weiteres Motel, der nächste größere Ort, Chilas, ist noch zwei Fahrstunden entfernt. Da es dunkel zu werden beginnt, quartieren wir uns also wieder bei einer einsam gelegenen Polizeistation ein. Die drei jungen Beamten freuen sich über unseren Besuch und haben nichts dagegen einzuwenden, dass wir die  Nacht hier verbringen. Sollte diesmal wieder ein panischer Vorgesetzter auftauchen, der meint, es sei zu gefährlich und wir müssten bis in den nächsten Ort fahren, kann er sich seine guten Ratschläge von uns aus in den  ... !
Am Mittag des 19.8. überqueren wir die Grenze zur Kashmir-Region und befinden uns somit im „Disputed Area“, jenem großen Gebiet, welches sowohl von Pakistan als auch von Indien beansprucht wird. Ungefähr in der Mitte verläuft im Moment eine Demarkationslinie und beide Seiten wollen die Kashmir-Region zur Gänze ihrem Staatsgebiet einverleiben. Hunderttausende von Soldaten stehen sich gegenüber, man drohte zwischenzeitlich sogar mit dem Einsatz von Nuklearwaffen. Die beste Lösung wäre wahrscheinlich, Kashmir zu separieren und von einem selbstgewählten Parlament regieren zu lassen. Das sehen viele Pakistani genauso, haben allerdings die (nicht unbegründete) Befürchtung, dass die USA versuchen wird, diese Regierung zu unterwandern, um sich den neugegründeten Staat als strategisch wichtigen Stützpunkt mit direkter grenze zu Afghanistan und (noch wichtiger) China nutzbar zu machen. Ja, ja, ich weiß, es ist hier im Moment viel zu gefährlich und wir sind selber schuld, wenn uns was passiert! Aber wo bleibt dann das Abenteuer, wenn man sich von solchen Situationen abschrecken lässt? Wir müssen halt ein bisschen vorsichtig sein.
Vorbei an Chilas, nähern wir uns unserem Ziel auf diesem Ausflug nach Norden, dem Nanga Parbat. Wusstet ihr, dass sich von den 14 Berggipfeln auf der Erde, die höher als 8000m sind, fünf auf pakistanischem Staatsgebiet befinden? Darunter auch der zweithöchste der Welt, der K2 (8611m), leider schwer zugänglich im Karakorum-Gebirge direkt an der grenze zu China gelegen. Der Nanga Parbat mit seiner Höhe von 8126m (1977 von Reinhold Messner im Alleingang bestiegen), ist die westliche Bastion des Himalaya und liegt, als wir das Dorf Jalipur erreichen, nur noch etwa 20km südlich von uns. Nur, wir können ihn nicht sehen! Die direkt neben uns aufsteigenden 6000er Gipfel versperren uns die Sicht. Aber wir haben Glück, das Indus-Tal macht hier einen Knick in genau nördliche Richtung, wir überqueren den Fluss, folgen dem Tal etwa 12km und können von hier aus, aufgrund des geringeren Azimut-Winkels den Gipfel des Nanga Parbat, wenn auch ein wenig wolkenverhangen, erkennen. Ein unglaublicher Moment für uns, ein atemberaubender Anblick! Was wir in diesen Minuten zu sehen bekommen, lässt sich auf Fotos nicht wiedergeben, es ist einfach überwältigend. Schon fünf Minuten später ist die schneebedeckte Spitze wieder wolkenverhüllt, aber wir haben für kurze Zeit etwas erlebt, das nicht vielen Menschen vergönnt ist, den Live-haftigen Anblick eines 8000er-Riesen in seiner ganzen, monumentalen Pracht!

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